Malta Antike

Malta in der Antike

Mit der Fertigstellung des Tarxien Tempels endete aus bislang nicht genau bekannten Gründen der Tempelbau und die Besiedelung Maltas, erst in der Bronzezeit ab 2500 v. Chr. kamen wieder Menschen auf die Insel. Sie brachten unter anderem das Wissen um die Herstellung von Bronze mit.

Phönizier - Karthager - Römer

Ab 800 v. Chr. erreichten die Phönizier erstmalig Malta. Die erfahrenen Seeleute stammten aus dem östlichen Mittelmeer und nutzen die Insel als Zufluchtsort und Handelsstützpunkt, vermutlich wurden auf Malta Olivenöl, Keramik und auch gewebte Stoffe produziert. Für phönizische Gottheiten wurden einige Heiligtümer erbaut.

Nach den Phöniziern nutzen die Karthager, die Kauf- und Seeleute aus Nordafrika, die Insel zum Handel und Schiffbau. Die Stoffe wurden feiner und neben Olivenöl wurde auch Honig gehandelt.

Als Rom zur Konkurrenzmacht Karthagos wurde, fiel Malta ab 217 v. Chr. in den Einflußbereich der Römer. Diese gründeten die Städte Mdina auf Malta und Victoria auf Gozo und bauten Bewässerungssysteme. Die Landwirtschaft Maltas erfuhr dadurch einen wesentlichen Aufschwung, die Häfen dienten den Römern zur Reparatur und Versorgung ihrer Flotte. Tempel, die phönizischen und karthagischen Göttern gewidmet waren, wurden umgeweiht für römische Gottheiten.

Spuren der römischen Vergangenheit finden sich an zahlreichen Orten und wenn Sie nach dem Lernen im Englischkurs Zeit haben, können Sie an vielen Stellen Zeugnisse für römischen Wohnanlagen finden. Informationen dazu finden Sie hier: www.visitmalta.com/de/roman-times

Frühes Christentum

Mit dem Aufkommen des Christentums wurden auch die Katakomben, das unterirdische Höhlen- und Gangsysteme auf Malta erbaut. Sie dienten vor allem zur Bestattung, zur Zeit der Christenverfolgung aber auch als Zufluchtsort. Neben dem wesentlich älteren, nicht christlich begründeten Hypogeum in Tarxien gibt es auf Malta auch drei große Anlagen, die ab dem 3. Jahrhundert entstanden sind:

Informationen finden Sie hier: de.wikipedia.org/wiki/Katakomben_auf_Malta

Durch die Kirchenspaltung von 395 wurde Malta dem oströmischen Reich zugeteilt und in den folgenden Jahrhunderte war Malta geprägt von wechselnden Herrschaften und Kulturen, bis sich ab dem 11. Jahrhundert eine stabilere christliche Dominanz durchsetzte.